Hintergrund

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Aus dem Reich des Teufels

Die Kraft, die stets das Böse will

Von Cornelia Kurth Der Teufel hat so viele unterschiedliche Gesichter wie das Böse. Mal ist er ein hässlicher Kerl mit Gaunertricks, dann wieder erscheint er als mächtiger Dämon. Er macht sich an Menschen in Not ebenso heran wie er mit den Reichen und Herrschenden im Bunde steht. Für die Christen ist er das personifizierte Böse und Ursache für das Böse in der Welt, in Islam und Judentum dagegen dient der Teufel Gott, indem er die Frömmigkeit der Menschen auf die Probe stellt. Für manche umschwebt ihn die heroische Aura eines gefallenen Engels, und andere, wie etwa der Dichter Moliere, machen ihre Scherze: „Der Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle“, sagt er. „Allerdings vermute ich, dass die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.“ weiterlesen


Heidnische Tradition auf Fachwerkhäusern?

Von alten, gemalten Säulen, die an die Irminsul erinnern

Von Dorothee Balzereit Bibelsprüche auf den Querbalken, Namen, Jahreszahlen und reich verzierte, farbige Malereien – all das findet man bis heute rund um die Dielentore alter Fachwerkhäuser im Weserbergland. Insbesondere auf den Dörfern wird schnell fündig, wer die Augen offen hält. Während die einen die auffällige Ornamentik für reinen Zierrat halten, glauben andere, dass mehr dahintersteckt. Vor allem Heimatforscher vermuten, dass es sich um eine seit Jahrhunderten unbewusst fortdauernde Sinnbildtradition handelt. weiterlesen


Kultstätte Externsteine

Felsformation mit magischer Anziehungskraft

Von Gabriele Laube Wenn am 21. Juni der längste Tag in die kürzeste Nacht übergeht, werden die Externsteine im Teutoburgerwald wieder zum Anziehungspunkt für Tausende Pilger und Neugierige. Viele ungelöste Rätsel umwehen die Kultstätte, zahlreich wie Sandkörner entspringen Mythen, Sagen und Geheimnisse den düsteren, bizarr zerklüfteten Externsteinen und geben Historikern, Esoterikern, Astrowissenschaftlern und Touristen Rätsel auf. weiterlesen


Mittsommer - Fest der Ekstase

Riten in der kürzesten Nacht des Jahres

Von Dorothee Balzereit Mittsommer. Der Tag, an dem die Kelten die kürzeste Nacht des Jahres feierten. Einst wurde die Sommersonnwende zwölf Tage lang gefeiert. Ekstatisch wurde die Natur gefeiert, die Seele setzte zum Höhenflug an. weiterlesen


Selbst Goethe staunte über Externsteine

Geheimnisvoll und überirdisch schön

Karl der Große soll hier schon gewesen sein und im Jahre 772 bei seinen Bestrebungen, die Sachsen zum Christentum zu bekehren, das Heiligtum des hier lebenden Volkes, die so genannte Irmensäule, zerstört haben. Und auch der glücklose römische Feldherr Varus soll auf dem Weg in die nach ihm benannte Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 n. Chr. an den Steinen vorbeigekommen sein. weiterlesen


Wundersame „Weiße Nächte“

Von den uralten Wurzeln der Sonnenwendfeste

Von Peter Weber Während in Skandinavien und im Baltikum die ausgelassene Feier der Sommersonnenwende zu den Höhepunkten des Jahres gehört, will sich hierzulande ein solch unverkrampftes Treiben nicht einstellen, zu nachhaltig wirkt, wie sehr diese alte Tradition in den 20er und 30er Jahren vaterländischem Pathos und einem kruden germanischen Weltbild einverleibt wurde. Zudem fehlt unseren Breiten der Kern des nordischen Überschwangs, das dauerhaft waltende Tageslicht, das einen kurzen Triumph über die Dunkelheit feiert, dabei aber die Psyche des Menschen gehörig aus dem Lot zu bringen vermag. weiterlesen