Hintergrund

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Aus der Zeit der Riesen

Von wilden Kerlen aus Sagen und Märchen

Von Richard Peter Sie sind nun mal XXL, die Riesen, waren es zumindest – und jetzt so gut wie ausgestorben. Unser Nowitzki ist nur noch ein müder Abklatsch. Aber schlicht und sagenhaft: Kein Weserbergland ohne Riesen. Als diese nämlich den Harz mit dem Brocken auftürmten und dazu vom Meer in riesigen Karren den Sand holten, tropfte beim Transport immer wieder Material aus dem Gefährt, so dass daraus das Bergland an der Weser erwuchs. Das ist zwar geografisch schwer nachzuvollziehen, ein bisschen seltsam allemal und außerdem ein ziemlicher Umweg: Warum tropfte es nicht schon in der Heide Hügel und Bergzüge? Aber was soll’s, vielleicht waren die so massig-massiven Kerle angetan von unserer Gegend oder kannten hier ein Fräulein Riese, dass sie den Umweg gerne in Kauf nahmen. weiterlesen


Blutiger Dank

Die Macht der Rituale – ein blutiger Streifzug durchs hiesige Ernte-Brauchtum

Von Wilhelm Gerntrup Der August ist seit alters her als Erntemonat bekannt. Im Mittelalter sprach man vom „Aranmanoth“ (Ährenmonat), im vergangenen Jahrhundert kam „Ernting“ in Mode. Auch in diesen (August-) Tagen geht es auf den heimischen Feldern wieder rund. Anders als früher kriegt davon jedoch kaum noch jemand etwas mit. Das Mähen, Dreschen und Mahlen geht heutzutage vollautomatisch, schnell und weitgehend unbemerkt über die Bühne. Sensen, Sicheln und Harken findet man nur noch im Heimatmuseum. weiterlesen


Die Götter des Nordens

Noch immer erinnern Wochentage an ihre Herrschaft

Von Cornelia Kurth Sie kennt das Schicksal aller, doch sie verrät kein Wort. Er will in die Zukunft sehen und opfert dafür sein Auge. Und dann ist da einer, der sich als bester Freund ausgibt, und schließlich alle verrät. Die nordische Götterwelt ist rau, ja brutal. Ihre Gottheiten sind sterblich und müssen untergehen. Und doch spielen sie bis heute in unseren Alltag hinein. weiterlesen