Hintergrund

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Der „Höllenhund aus dem Schecken“

Aus dem Sagenschatz der Ithbörde-Dörfer

Von Fritz Koenig Wer sich mit dem Sagenschatz der Dörfer in der Ithbörde beschäftigt, ist überrascht von der Fülle der dort ursprünglich mündlich überlieferten Sagen. Von großsprecherischen Riesen, gewitzten Zwergen, vergrabenen Kriegskassen und natürlich vom Teufel und seinen Ränkespielen wird berichtet. Am eindrucksvollsten wirken jedoch die zahlreichen Sagen, in denen die Natur die Menschen des Mittelalters dominierte. Ihrer Magie standen sie vor Furcht zitternd oder in unerklärlicher Faszination gegenüber. Begünstigt wurde dieses Lebensgefühl durch die bizarren Felsformationen des Ithgebirges und durch die erst in der Neuzeit gerodeten tiefen Waldungen. Von den Bergen herabstürzende Wasserläufe bildeten geheimnisvolle Teiche und Moore. So verwundert es nicht, dass gleich mehrere Sagensammlungen hier entstanden. August Teiwes, Ulrich Baum und zuletzt Uwe Schakeit legten reichhaltige Sagenbände aus der Ithbörde vor. Die „Sage vom Höllenhund aus dem Schecken“ zeigt, wie eng die alten Sagen mit einer bestimmten realen Örtlichkeit verbunden sind. weiterlesen