Hintergrund

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Hexen, Teufel und Vampire

Schauergeschichten aus dem Schaumburger Land

Zu Halloween klopfen als Hexen, Teufel oder Vampire verkleidete Kinder an Türen und fordern Süßigkeiten. Geschnitzte Kürbisse und Plastikspinnen sollen für eine Grusel-Atmosphäre sorgen. Aber so richtig glaubt niemand an Geister. Oder doch? In Volkssagen aus Schaumburg und Norddeutschland wimmelt es jedenfalls nur so von Hexen, Teufeln und Untoten. weiterlesen


Legenden und Brauchtum zum Martinstag

Vom Himmelssturm Wotans bis zum Martini-Markt

Von Wilhelm Gerntrup Der November ist seit alters her der Monat der Rückbesinnung und inneren Einkehr. Zu keiner anderen Jahreszeit gab und gibt es so viele Gedenktage. Den Auftakt machen die Katholiken mit Allerheiligen und Allerseelen (1. und 2.). Am 16. November des Jahres stimmen sich die evangelischen Gläubigen mit ihrem Buß- und Bettag auf den Totensonntag am 20. November ein. Zwischendurch wird am 9. an „Reichskristallnacht“ und Judenpogrome erinnert. Und seit den 1920er Jahren wird am 14. November ebenfalls konfessionsübergreifend – ein Volkstrauertag begangen Kein Wunder, dass es der am kommenden Samstag anstehende und eher fröhlich daher kommende „Martinstag“ zwischen all den schwermütig-schwergewichtigen Anlässen nicht leicht hat. weiterlesen


Das Halloween der Kelten

Samhain - eine Nacht zwischen den Welten

Von Dorothee Balzereit The Grateful Dead – manch einer denkt dabei vielleicht an die US-amerikanischen Hippie-Rocker, die im San Francisco der 60er Jahre Teil einer breiten Gegenkultur waren, die sich im LSD-Rausch gern in fantastischen Zwischenwelten bewegte. Der Name ist Zufall, ein Bandmitglied tippte einst auf einen Begriff in der Encyclopedia Britannica, und dennoch scheint er überaus gut zu passen: Denn im Glauben der Kelten waren die dankbaren Toten, so die Übersetzung, die Geister der Ahnen, die in der Samhain-Nacht (Halloween) die Grenze ihres Reichs überschritten, sich für kurze Zeit als Geister in den Maskenträgern verkörperten und die milden Gaben der Lebenden entgegennahmen. weiterlesen


Das Jahresrad der Kelten

Acht magische Zwischenzeiten

Von Dorothee Balzereit Sagen und Mythen sind ein Spiegel der Kultur. Im Gegensatz zu Märchen, die in einer zauberhaften aber zugleich abstrakten Welt spielen, sind sie stark beeinflusst von der umgebenden Natur. Ihr Werden und Vergehen haben unsere Vorfahren genau beobachtet. Das Jahr wurde mit einem achtspeichigen Rad gleichgesetzt, das sich um die eigene Achse dreht. Alle zwei Monate begann ein neuer Abschnitt und es wurde ein bedeutungsvolles Fest gefeiert – mal der Sonne, mal dem Mond zugeordnet. Der Übergang wurde als magische Zeit empfunden, in denen schöpferisches Chaos herrschte und die Grenzen verwischten: Geister und Götter traten mit den Menschen in Kontakt - Zeit, sich tief zu erinnern und fallen zu lassen. Ein Blick auf diese magischen Zwischenzeiten hilft zu verstehen, von welchen Elementen viele Sagen und Bräuche – in der Folge auch christliche – Riten und Feste beeinflusst sind. Ein Überblick. weiterlesen


Martinsabend

Vom Himmelssturm Wotans bis zum Martini-Markt – Legenden und Brauchtum um den Martinstag

Von Wilhelm Gerntrup Der November ist seit alters her der Monat der Rückbesinnung und inneren Einkehr. Zu keiner anderen Jahreszeit gab und gibt es so viele Gedenktage. Den Auftakt machen die Katholiken mit Allerheiligen und Allerseelen (1. und 2.). Am 16. November des Jahres stimmen sich die evangelischen Gläubigen mit ihrem Buß- und Bettag auf den Totensonntag am 20. November ein. Zwischen diesen Tagen wird am 9. an „Reichskristallnacht“ und Judenpogrome erinnert. Und seit den 1920er-Jahren wird am 14. November ebenfalls konfessionsübergreifend – ein Volkstrauertag begangen. weiterlesen


Wiederkehr des Lichts

Mit dem spätwinterlichen, keltischen Fest „Imbolc“ sind viele Bräuche und Sehnsüchte verbunden

Von Dorothee Balzereit Noch nicht Frühling, aber nicht mehr Winter, das ist die Zeit im Februar, in der einst das Kreuzviertelfest gefeiert wurde, auch Maria Lichtmess genannt. Es ist die Zeit, in der langsam wieder Leben in die Natur kommt und die Tage länger werden. Früher beobachteten die Bauern in dieser Zeit die Bären, denn wenn diese sich aus der Höhle wagten, war der Frühling nicht mehr fern. Als es keine Bären mehr gab, hielt man Ausschau nach dem Dachs und die Farmer in Amerika beobachteten das Waldmurmeltier. Als Lichtmess gilt dort der Murmeltiertag (Groundhog Day). Nach Samhain Anfang November und dem Wintersonnewendfest (Weihnachten), war Imbolc, auch Percht oder Fastnacht genannt, das dritte Fest im Jahreskreis der Kelten. weiterlesen


Zwischen Leichen und Lachern

Komik aus Sagen soll der Abnutzung des Genres Zombiefilm entgegenwirken

Von Uwe Pernack Das Zombie-Epos „The Walking Dead“ ist zurzeit eines der weltweit erfolgreichsten Unterhaltungsformate. Seine Fans fiebern dem in Bälde erfolgenden Start einer neuen Serien-Staffel entgegen. Gleichwohl ist eine allmähliche Abnutzung der Serie wie der des Genres Zombiefilm insgesamt zu beobachten. In einigen anderen themenverwandten Filmen und Serien wird daher versucht, mit Komik aus Sagen eine erstarrende Darstellungsform neu zu beleben. weiterlesen