Hintergrund

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Das Jahresrad der Kelten

Acht magische Zwischenzeiten

Von Dorothee Balzereit Sagen und Mythen sind ein Spiegel der Kultur. Im Gegensatz zu Märchen, die in einer zauberhaften aber zugleich abstrakten Welt spielen, sind sie stark beeinflusst von der umgebenden Natur. Ihr Werden und Vergehen haben unsere Vorfahren genau beobachtet. Das Jahr wurde mit einem achtspeichigen Rad gleichgesetzt, das sich um die eigene Achse dreht. Alle zwei Monate begann ein neuer Abschnitt und es wurde ein bedeutungsvolles Fest gefeiert – mal der Sonne, mal dem Mond zugeordnet. Der Übergang wurde als magische Zeit empfunden, in denen schöpferisches Chaos herrschte und die Grenzen verwischten: Geister und Götter traten mit den Menschen in Kontakt - Zeit, sich tief zu erinnern und fallen zu lassen. Ein Blick auf diese magischen Zwischenzeiten hilft zu verstehen, von welchen Elementen viele Sagen und Bräuche – in der Folge auch christliche – Riten und Feste beeinflusst sind. Ein Überblick. weiterlesen


Die Götter des Nordens

Noch immer erinnern Wochentage an ihre Herrschaft

Von Cornelia Kurth Sie kennt das Schicksal aller, doch sie verrät kein Wort. Er will in die Zukunft sehen und opfert dafür sein Auge. Und dann ist da einer, der sich als bester Freund ausgibt, und schließlich alle verrät. Die nordische Götterwelt ist rau, ja brutal. Ihre Gottheiten sind sterblich und müssen untergehen. Und doch spielen sie bis heute in unseren Alltag hinein. weiterlesen


Die mächtigste Klippe Niedersachsens

Auf dem mystischen Hohenstein

Das landschaftlich geradezu gewaltig wirkende Hohensteingebiet im westlichen Süntel gilt als das Hauptheiligtum der germanischen Sachsen und soll der Frühlingsgöttin Ostara geweiht gewesen sein. Der turmartige Felsen des sogenannten Grünen Altars sei – so heißt es – als so heilig erachtet worden sein, dass nur Priester ihn betreten durften, um ihre kultischen Handlungen zu zelebrieren. Das Volk habe aus angemessener Entfernung an dem Geschehen teilgenommen, und zwar vom südlich gelegenen Wendgeberg aus. Solch eine Vergangenheit lädt geradezu dazu ein, einen Sonntagsausflug in dieses Gebiet zu unternehmen. weiterlesen


Die Wurzeln des Osterfests

Zeit der Hoffnung

Von Wilhelm Gerntrup Kaum ein anderes Fest ist so mit Symbolen befrachtet wie Ostern. Von den Christen als Auferstehung Jesu gefeiert, reicht die kulthafte Bedeutung des neben Pfingsten ältesten und wichtigsten christlichen Festes bis in die frühe Menschheitsgeschichte zurück. Ostern markiert den Zeitpunkt des Lichtwerdens, des Erwachens und der Wiederauferstehung der Natur und des Lebens. Dieser Hoffnung spendende und Neuanfang verheißende Moment wird seit Menschengedenken weltweit gefeiert. Das Gemisch zwischen christlichen und heidnischen Ursprüngen kommt bis heute im Brauchtum zum Ausdruck. Die Einzelrituale sind von Region zu Region und von Ort zu Ort verschieden. weiterlesen


Mysterium Hohenstein

Sagenhafte Klippen - Von Weißen Hirschen und Bannflüchen

Von Nicole Trodler Nach dem Aufstieg zu den Klippen ist der Grüne Altar das erste Felsmassiv, das der Wanderer erreicht. Danach kommt die Teufelskanzel und als dritter Hohensteinfelsen der Hirschsprung. Dieser darf jedoch nicht mehr betreten werden. Die Kanzel ist abbruchgefährdet und liegt im abgesperrten Naturschutzgebiet.Grüner Altar, Teufelskanzel, Hirschsprung – die Namen der Klippen des Hohenstein sind klangvoll und lassen gleich abenteuerliche Geschichten in den Köpfen phantasiebegabter Menschen entstehen. Und tatsächlich: Auch um den Hirschsprung und die Teufelskanzel ranken sich Legenden. weiterlesen


Von Blutrinnen und Wolfsmond

Heimatforscher Rudi Wallbaum und seine Lieblingssagen von Wölfen und einer ganz besonderen Tischplatte

Von Dorothee Balzereit In jeder Region gibt es Menschen, denen die Heimatkunde besonders am Herzen liegt. Die Geschichten sammeln, Sagen und Daten. Die versuchen zusammenzufügen, was droht, in Vergessenheit zu geraten. Sie vergleichen Fakten, recherchieren und mischen sie mit Logik und Vorstellungskraft und leisten damit wertvolle Arbeit für die Nachwelt. Wir wollen diese Menschen vorstellen und zu „Sagenpaten“ machen, die auch die Geschichten unserer Leser sammeln. In diesem Artikel geht es um Rudi Wallbaum, Heimatkundler aus Fuhlen. weiterlesen