Hintergrund

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Hexen, Teufel und Vampire

Schauergeschichten aus dem Schaumburger Land

Zu Halloween klopfen als Hexen, Teufel oder Vampire verkleidete Kinder an Türen und fordern Süßigkeiten. Geschnitzte Kürbisse und Plastikspinnen sollen für eine Grusel-Atmosphäre sorgen. Aber so richtig glaubt niemand an Geister. Oder doch? In Volkssagen aus Schaumburg und Norddeutschland wimmelt es jedenfalls nur so von Hexen, Teufeln und Untoten. weiterlesen


Racken, hecheln und flirten

Aus der Zeit, als in den Spinnstuben nicht nur gearbeitet wurde

Von Dorothee Balzereit Ob Schmied, Weber oder Bäcker: Das Bild vieler traditioneller Handwerksberufe hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert, einige sind heute sogar ganz ausgestorben. Andere haben durch Automatisierung und Rationalisierung nur noch in Grundzügen Ähnlichkeit mit ihren ursprünglichen, prägenden Tätigkeiten. Sie sind mit der modernen Gesellschaft gewachsen, bedienen deren Bedürfnisse und erleichtern die Arbeit enorm. Doch auch die alten Abläufe beinhalten wertvolles Wissen, das durch das Auseinanderdriften von Mensch und Natur droht, in Vergessenheit zu geraten. Im Freilichtmuseum Detmold ist das anders: Dort wird gemüllert, gebacken und gesponnen wie früher. weiterlesen


Bei Nacht und Nebel

Eulen nach Athen zu tragen hieße, Nebel zu den Germanen zu schicken

Von Peter Weber Er hat sich seit einigen Jahren rar gemacht in unseren Breiten, der Novembernebel. Nicht dass man ihn als Autofahrer vermissen würde, verheißen doch vom Wetterdienst angekündigte „Sichtweiten unter 50 Meter“ für den morgendlichen Berufspendler nichts Gutes. Und doch ist der Nebel ein ganz eigenes, eindrückliches Phänomen, das in die Sinnenwelt des Menschen markant eingreift. Wer in Nebel gerät, kann seinen Augen nicht mehr trauen, Farben und Konturen verschwimmen auf kurze Distanz, dagegen erwacht das Ohr, registriert Töne, denen es sonst kaum Beachtung schenkt, doch eigentümlich dumpf und richtungslos verbleiben sie weiterlesen


Das hat Dir der Teufel gesagt!

Rumpelstilzchen – eines der populärsten Grimm-Märchen

Von Richard Peter Ach, hätte er bloß nicht den Mund so voll genommen – oder die Geschichte nach ein paar Bierchen in der Kneipe erzählt. Dort weiß man, was man von so was zu halten hat – von einem Vater mit einer hübschen Tochter, auf die er zu recht stolz ist und gerne drauflosschwadroniert. Aber der Großkotz musste ja unbedingt vor dem König renommieren und behaupten, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Vielleicht hatte er ja gehofft, Majestät würde ihn um sein Töchterchen beneiden und ihn beglückwünschen. weiterlesen


Die Geschichte geht weiter...

...aber wie? Gewinnspiel zur Spurensuche in Siebenbürgen

Von Ulrich Behmann und Julia Niemeyer „Und die Geschichte geht weiter.“ Mit Kohle hat jemand diesen Satz auf einen Brunnen in Hamlesch geschrieben. Jenem Ort in Siebenbürgen, der wenigstens dem Namen nach einen Bezug zur Rattenfängerstadt Hameln nahelegt. Einem Ort mit zwei Höhlen, die die Einheimischen „Löcher“ nennen, und von denen sie eher scherzhaft berichten, dass die Hamelner Kinder aus einem von ihnen herausgekommen sind. Ähnliche Geschichten werden auch anderswo in Siebenbürgen erzählt, etwa im nahegelegenen Talmesch oder in Almesch, die beide ebenfalls mit Höhlen aufwarten können. Beweise für die eine oder andere Version gibt es naturgemäß nicht. Einzig der Schlusssatz der Grimm'schen Rattenfängersage deutet konkret darauf hin, dass die entführten Kinder überhaupt nach Siebenbürgen gezogen sein könnten. Aber was wäre, wenn…? Wenn es sich tatsächlich so und nicht anders zugetragen hätte, wie von den Brüdern Grimm beschrieben? weiterlesen


Frau Holle - Zwischen Sage und Märchen

Im Reich der Erdgöttin

Von Dorothee Balzereit Es ist das Märchen der Brüder Grimm, das der Welt der Mythen und Sagen wohl am nächsten kommt: Frau Holle, die in der Lage ist, es auf der Erde schneien zu lassen. Aber der Wirkungskreis der archaischen Erdgöttin, denn nichts anderes ist Frau Holle in der Mythologie, war nach Ansicht unserer Vorfahren viel größer. Je nach Jahreszeit ist ihr Platz demnach im Himmel, auf dem Berg oder unter der Erde. Bei Frau Holle ballt sich die Macht: Im Frühling ist sie für neues Leben zuständig, im Sommer für die Sicherung des  Weiterlebens und im Herbst ist sie auch noch die schwarze Göttin des Todes. weiterlesen


Mein Lieblingsmärchen ist...

Prominente erzählen, was sie früher am liebsten gehört haben

Wohl fast jeder hat ein Märchen, an das er sich besonders gut erinnert. Einige Prominente haben uns erzählt, an was sie sich besonders gut erinnern, was sie wichtig finden oder einfach besonders gern mögen weiterlesen


Schätze im Köterberg?

Von Gold und Silber tief im Inneren

Von Joachim Zieseniss Der Köterberg gilt mit seinen 500 Metern über dem Meeresspiegel volkstümlich als der „Brocken“ im Weserbergland und wird als höchsten Berg im Weserbergland beworben. Was aber genau genommen nicht so stimmt. Ist doch der Solling auf der anderen Weserseite mit seiner höchsten Erhebung 527,8 Meter hoch. Als freistehender Berg und mit seinen heutigen Sendemasten ein markanter Orientierungspunkt, hat der Köterberg jedoch immer eine besondere Bedeutung für das Weserbergland gehabt. weiterlesen


Tanz, Glühwürmchen, tanz

Jetzt im Frühsommer haben Glühwürmchen ihren glanzvollen Auftritt

Von Gabi Laube Glühwürmchen gelten als Magiere unter den Insekten, ihre Show beginnt in der Dämmerung einer Mittsommernacht. Funkelnden Perlen gleich schwirren die Johanniskäfer auf ihrer gefährlichen Partnersuche im Garten umher. Die winzigen Geschöpfe betören mit ihrem Auftritt nicht nur ihre Braut; ihre kurze Lebensgeschichte rund um Liebe, Leid und Lust inspiriert auch Menschen zu künstlerischen Werken. Die Mythologie sagte den „Irrwischen“ nach, Unheil zu bringen. Selbst das Sterben der Popstars unter den Käfern beginnt – mit einem Leuchten.     weiterlesen


Vom Aberglauben

Der ewige Wunsch, die Welt berechenbar zu machen

Von Richard Peter Glaube ist das eine, Aberglaube das andere. Und manchmal verwischen die Begriffe bis zur Unkenntlichkeit. So aufgeklärt wir auch sind – die Nummer 13 als Hotelzimmer ist immer noch weitgehend tabu. Auch wenn sich im Fußball die Nummer längst durchgesetzt hat. Dennoch: man logiert auf 12 a – oder die Zahl wird vorsichtshalber übersprungen. Es gibt sie einfach nicht. Ursprung des so hartnäckig sich behauptenden Mythos: Judas war der 13. am Abendmahlstisch. Und weil Jesus an einem Freitag starb, ist Freitag der 13. ein potenzieller Unglückstag. Vor allem in Italien – samt Empfehlung: „nichts zu tun“. Was ihnen möglicherweise entgegenkommt. Vor allem: kein Violett zu tragen“ – warum auch immer. Dazu kommt, dass an einem Freitag dem 13. der französische König Philipp IV. die Verhaftung der Tempelritter angeordnet hat. Ein Blutbad. Und quasi als i-Tüpfelchen: die 13 gilt als Dutzend des Teufels. Übrigens gibt es in jedem Jahr mindestens einen Freitag den 13. - 2012 wurde mit drei Unglücks-Freitagen deren Höchstzahl pro Jahr erreicht. weiterlesen


Von schwarzen Katzen und Scherben

Unglückszeichen und ihr Gegengift

Freitag, der 13. gilt vielen auf der ganzen Welt als Unglückstag. Der Aberglaube hat wohl einen christlichen Ursprung. Beim letzten Abendmahl saßen 13 Menschen am Tisch – der 13. war der Verräter Judas. Adam und Eva sollen freitags in den verbotenen Apfel gebissen haben, Jesus wurde am einem Freitag gekreuzigt. Andere Unglückszeichen und – als „Gegengift“ – Glücksbringer in einem kurzen Überblick: weiterlesen


Wiederkehr des Lichts

Mit dem spätwinterlichen, keltischen Fest „Imbolc“ sind viele Bräuche und Sehnsüchte verbunden

Von Dorothee Balzereit Noch nicht Frühling, aber nicht mehr Winter, das ist die Zeit im Februar, in der einst das Kreuzviertelfest gefeiert wurde, auch Maria Lichtmess genannt. Es ist die Zeit, in der langsam wieder Leben in die Natur kommt und die Tage länger werden. Früher beobachteten die Bauern in dieser Zeit die Bären, denn wenn diese sich aus der Höhle wagten, war der Frühling nicht mehr fern. Als es keine Bären mehr gab, hielt man Ausschau nach dem Dachs und die Farmer in Amerika beobachteten das Waldmurmeltier. Als Lichtmess gilt dort der Murmeltiertag (Groundhog Day). Nach Samhain Anfang November und dem Wintersonnewendfest (Weihnachten), war Imbolc, auch Percht oder Fastnacht genannt, das dritte Fest im Jahreskreis der Kelten. weiterlesen