Hintergrund

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Hexen, Teufel und Vampire

Schauergeschichten aus dem Schaumburger Land

Zu Halloween klopfen als Hexen, Teufel oder Vampire verkleidete Kinder an Türen und fordern Süßigkeiten. Geschnitzte Kürbisse und Plastikspinnen sollen für eine Grusel-Atmosphäre sorgen. Aber so richtig glaubt niemand an Geister. Oder doch? In Volkssagen aus Schaumburg und Norddeutschland wimmelt es jedenfalls nur so von Hexen, Teufeln und Untoten. weiterlesen


Ab durchs wilde Feuer

Als man die Schweine und ihren Hirten durch die Flammenwand trieb

Von Wilhelm Gerntrup Im Fokus des mittelalterlichen Aberglaubens standen auf dem Lande nicht selten Tiere. Kein Wunder – hing doch das Wohlergehen der Menschen direkt am Wohlergehen der existenzsichernden Tiere. Um sie vor Flüchen und magischen Zaubern zu schützen, ließ man sich allerlei einfallen. So wurde zum Beispiel zu bestimmten Anlässen und Zeiten der Stall ausgeräuchert, um Krankheiten vorzubeugen. Gegen „angehexte“ Milchlosigkeit der Kühe wurde ein Kreuzdorn-Zweig über die Stalltür genagelt, Tierkrankheiten mit Osterwasser geheilt. Gebräuchlich waren in unserer Region auch die sogenannten Notfeuer. Indem man die Tiere durch die Flammen trieb, wollte man der Gefahr von Seuchen vorbeugen. weiterlesen


Auf Geisterjagd im Schloss Bückeburg

Auf der Suche nach paranormalen Erscheinungen

Es ist 18 Uhr, der letzte Gast hat für heute das Schloss verlassen. Fünf Menschen betreten den großen Eingangsbereich. Sie sind in Schwarz gekleidet. Auf den Pullovern leuchtet in grünen Buchstaben die Aufschrift „Ghost Hunter Explorer Team“. Die Geisterjäger aus Süddeutschland untersuchen das Schloss auf paranormale Erscheinungen. weiterlesen


Begegnung mit dem Baxmann

Der Süntelgeist spukte noch vor 100 Jahren

In der Gegend von Hessisch Oldendorf werden noch heute zahlreiche Begebenheiten erzählt, bei denen der ruhelose Baxmann sein böses und niederträchtiges Spiel getrieben hat. In den Wäldern rund um den Hohenstein habe er immer wieder Wanderer erschreckt und vielfach sogar umgebracht. Dass der Baxmann sogar noch gegen Ende des vorigen Jahrhunderts im Süntel sein Unwesen trieb, davon berichtet Konrad Buddensiek aus Völkerhausen: Es war sein Großvater, der Weber Wilhelm Buddensiek aus Bensen, dem der Baxmann einst einen üblen Streich spielte. weiterlesen


Der Fluch der Teufelsmühlen

Düstere Sagen vom Müller und seinem entlegenen Arbeitsplatz

Von Dorothee Balzereit „Teufelsmühlen“ gibt es in Norddeutschland genauso wie in Österreich oder im Harz. Zugrunde liegt meist eine Sage, in der der Teufel einen Pakt mit dem Müller schließt. Dem werden als Motive Habsucht oder Übermut zugeschrieben, manchmal befindet sich der Müller auch in einer wirtschaftlichen Notlage. Es ist eine Form der Sage, in der ein strenger Gerechtigkeitssinn zutage tritt und in der der vom Teufel Verführte seiner vermeintlich gerechten Strafe nicht entkommt. Eine Teufelsmühlen-Sage mit einem tapferen Müllerburschen gibt es dagegen im Lipperland: Er wagt es, dem Teufel die Stirn zu bieten. weiterlesen


Der „kopflose Reiter“

Ist der Herzog von Cumberland gemeint? / Männer ohne Häupter – zwei Sagen berichten davon

Sind Sie schon einmal in der Nähe der Obensburg dem „Mann ohne Kopf“ begegnet? Sicher nicht. Es gibt allerdings gleich zwei alte Sagen, die von kopflosen Männern berichten, die dort umherspuken sollen. Wo spielen die jahrhundertelang von Mund zu Mund weitergegebenen Geschichten, an die sich heute kaum jemand mehr erinnert und die selbst dem ehemaligen und langjährigen Leiter des Coppenbrügger Museums, Gernot Hüsam, noch nicht untergekommen sind. Und was hat es damit auf sich? weiterlesen


Die Hexe von Fuhlen

Spukgeschichten, die auf Gut Posteholz erzählt wurden.

 Eine Seniorin erzählte vor über 30 Jahren: „In meiner Jugendzeit vor dem Weltkrieg saßen die Landarbeiter abends oft in der Runde und erzählten sich die alten Überlieferungen.“ Und da Ellida von Alten schon immer literarisch interessiert war und sich auch selbst schriftstellerisch betätigt hat, schrieb sie alles genau auf, was sie an altehrwürdigen Sagen hörte. Ein Glück für die Nachwelt! Denn wie Ellida von Alten zu berichten weiß, sind die Spukerzählungen, die damals auf Gut Posteholz noch jedermann bekannt waren, heute in der  Bevölkerung schon weitgehend in Vergessenheit geraten. weiterlesen


Drache, Einhorn und Basilisk

Sagenhafte Tiere / Die Ausgeburten des Schreckens schuf der Mensch allein

Es liegt an den Menschen selbst, wenn sie in Tieren böse Geister sehen. Furcht und Aberglauben verleihen der Phantasie Flügel. Der babylonische Tiamat, ein Urbild des Drachen, glich einer gewaltigen Riesenschlange, und auch im Griechischen bedeutete Drakon nichts anderes als eine Schlange. weiterlesen


Geisterjäger suchen „Weißen Frau“

Rittergut der Familie von Münchhausen in Apelern auf Spukerscheinungen untersucht

Mit Bewegungsmeldern und empfindlichen Mikrophonen, Kameras und Temperaturmessern haben vier Hamburger Geisterjäger das Rittergut der Familie von Münchhausen auf Spukerscheinungen hin untersucht. Begleitet wurden sie von einem NDR-Fernsehteam. weiterlesen


Geisterjagd im Schloss Bad Pyrmont

„War da gerade was?“

Geisterjagd kann anstrengend sein. Hartmut Eggers-Welp steht der Schweiß auf der Stirn. Immerhin hat er bis eben ganz schön schleppen müssen. Acht Infrarotkameras, einen Camcorder, Fotoapparate, Thermo- und Hygrometer, elektromagnetische Feldmesser, Diktiergeräte, Lasennetze und Hunderte Meter Kabel gehören zur Ausrüstung, die vernetzt und in der Beletage und auf dem Dachboden des Museums im Schloss verteilt worden sind. „PUT“ steht in gelben Großbuchstaben auf dem T-Shirt des stämmigen Mannes und weist ihn damit als Mitglied des im ostfriesischen Rhauderfehn beheimateten „Paranormalen Untersuchungsteams“ aus, das in seiner Freizeit auf Gespensterjagd geht. An diesem Wochenende hat das siebenköpfige Team das Pyrmonter Museum im Visier und wird am Ende – so viel sei verraten – von einer „superinteressanten und erfahrungsreichen Nacht“ berichten. weiterlesen


Hamelner Sagen

Vom Finkenborner Weg, dem Münster und anderen Orten

Das Geheimnisvolle bleibt, auch wenn sich manches natürlich erklären läßt In den Sagen und Märchen waltet die Volkspoesie und sucht das Geheimnisvolle undUnerklärliche zu deuten. Sie sind für uns wichtige Quellen der Volkskunst und Erzeugnisse der schöpferischen Phantasie, aus denen mancherlei Erkenntnisse und Weisheiten hervorleuchten weiterlesen


Im „Spukhaus“ soll ein Mönch umgehen ...

Unheimliches in Hamelns Altstadt

Donnernd schlägt ein schwerer Torflügel zu: Das Geschirr in der Küche klirrt, der volle Wassereimer schwappt über. Und irgendwann geistert auch ein unheimlicher Mönch durchs Haus. Keine Frage: Hier spukt’s! Was sich liest wie das Script zu einem Gruselfilm ist ein Bericht von Elsbeth Best zur „St.-Jodokus-Kapelle“. Und die stand nicht etwa in einem Hollywood-Studio, sondern mitten in Hamelns Altstadt, in Nachbarschaft von Redenhof und Spritzenhaus. Hamelns „Spukhaus“, belegen historische Quellen, ist kein Spuk. weiterlesen


Irrlichterspuk in Hemeringen

Tückische Lichter locken vom Weg ab

Von seiner Großmutter bekam ein Hamelner zahlreiche alte Überlieferungen und Spukgeschichten erzählt. Er erinnerte sich: „An der Überlieferung, daß es um Hemeringen Irrlichterspuk gegeben hat, muß wohl schon etwas dran sein. Jedenfalls bin ich bereit, der Erzählung über meinen Urgroßvater Glauben zu schenken, der von solch einem Irrlicht gefoppt worden ist.“ weiterlesen


Kleines Bestiarium

Untiere und Monster, wie sie seit Jahrtausenden unsere Fantasie bevölkern

Von Richard Peter Unser Jahrtausende altes Bestiarium, das so fantasievoll und vielgestaltig unsere Welt bevölkert – nichts als das Spiegelbild menschlicher Ängste. Und die Lust am Grusel. Drachen vor allem, die Sinnbilder des Chaos, auch als südliche Varianten mit Lindwurm und alpinem Tatzelwurm. Möglich, dass sich Bilder von Flugechsen aus der Zeit der so realen Saurier sich als nebulöse Erinnerung bei unseren Ururvätern ins Hirn gebrannt haben und erzählend am knisternden Feuer in Urhöhlen weitergegeben wurden. Drachen, meist geflügelt mit Adlerklauen oder Löwenpranken, die dazu noch beeindruckend Feuer speien konnten – Fabelwesen vieler Kulturen. weiterlesen


Lutterburg lockt Gruseltouristen

Magnet für Paraphänomen-Fans und -Forscher

Von Joachim Zieseniß Wäre da nicht die Hausruine mit dem eingefallenen Dach, die zwischen Bodenwerder und Pegestorf für Vorbeifahrende neben der B 83 kurz im Baumgestrüpp auftaucht, so wäre für Uneingeweihte kaum mehr etwas zu sehen von der sogenannten Lutterburg. Und dennoch scheint sich das, was sich am Hang der 240 Meter hohen Lutterbergshöhe unweit des verfallenden Weser-Gasthauses „Lichtenruh“ in Jahrzehnten der Wald zurückgeholt hat, mittlerweile im medialen Zeitalter zum Aushängeschild Bodenwerders entwickelt zu haben: zumindest in Internetforen wie „Spukvilla“ oder „Allmystery“. Dort wenigstens droht „Die unheimliche Lutterburg in Bodenwerder“ im www.-Zeitalter dem legendären Lügenbaron langsam den Rang abzulaufen. weiterlesen


Spuk in der Ruine

Die unheimliche Lutterburg in Bodenwerder

Von Joachim Zieseniss Geradezu märchenhaft ist der Stoff, der Anfang des vorigen Jahrhunderts am steilen Hang des Hopfenberges südlich von Bodenwerder architektonische Form annahm: Der jenseits des großen Teichs steinreich gewordene deutschamerikanische Industrielle Ernst-Theodor Büttner kommt 1908 nach „Good old Germany“ zurück. Und da, anders als für die Menschen in der rund vier Kilometer entfernten Münchhausenstadt, Geld für ihn keine Rolle spielt, baut er in seinem sagenhaften Reichtum hoch über der Weser ein Traumschloss als Ruhesitz. Deutsche Prominenz geht fortan in der Villa auf dem über 21 Hektar großen, steilen Hanggelände, das der Bauherr hatte terrassieren lassen, ein und aus. Bodenwerderaner haben nur als Personal Zutritt, staunen aus der Ferne und bringen sporadisch Nachrichten über den gesehenen Luxus mit in die Weserstadt. weiterlesen


Vom Draht nach drüben

Ich sehe tote Menschen“, flüstert der kleine Cole im Film „The Sixth Sense“ seinem Psychologen Bruce Willis zu. Manch einer sieht sie nicht nur, er möchte auch mit den geistigen Wesen kommunizieren. Von Erscheinungen oder Praktiken, die heute als „paranormal“ bezeichnet werden, wird schon in der gesamten Kulturgeschichte berichtet: Geisterbeschwörungen sind eine alte und in vielen Religionen verbreitete Praxis, Ahnen und Orakel werden schon seit Jahrtausenden um Rat gefragt. weiterlesen


Von Rittern und Räubern

Finstere Erzählungen über die Herren der Wälder

Von Maike Lina Schaper Im Wald da sind die Räuber – so beginnt ein altes Volkslied. Dicht bewachsene und schwer einsehbare Wälder galten schon immer als Rückzugsort für allerlei finstere Gesellen. Räuberbanden und Halsabschneider lehrten Reisende insbesondere an einsamen Wegen das Fürchten. Aber auch einstmals edle Adelsgeschlechter hatten sich auf Plünderungen und Wegelagerei verlegt. Selbst auf bedeutenden Handelsstraßen waren Kaufleute zeitweise nur in Gruppen sicher. Räuber und raubende Ritter waren damals eine reale Gefahr für Hab und Gut. Zustände, die prädestiniert sind für schillernde Sagen – auch im Weserbergland. weiterlesen


Von Untoten und Wiedergängern

Vom Baxmann, der einfach nicht sterben konnte

Von Annette Hensel Ein Friedhof, Ruhestätte für die Toten. Plötzlich galoppiert ein kopfloser Reiter aus einer Gruft, streckt sich eine Kinderhand aus einem Grab in die Höhe ... Gruselszenen solcher Art sind keine Hollywood-Erfindung. Bereits 1552 wird in einem Lied von Hans Sachs von der Hand eines toten Jünglings berichtet, der seine Mutter zu Lebzeiten misshandelt hat und aus dem Grab heraus nach ihr greift. Ähnlich verhält es sich bei „Das eigensinnige Kind“ der Brüder Grimm, zu dem sie anmerken, es sei Sage und Glauben, dass dem, welcher seine Eltern schlägt, die Hand aus der Erde wächst.Tote, die keinen Frieden finden und in die Welt der Lebenden zurückkehren, sogenannte Untote, Seelen- oder Wiedergänger, begegnen uns in Sagen und Märchen immer wieder. Dazu zählt auch der Hessisch Oldendorfer Baxmann, einer, der etwas auf dem Kerbholz hat und bei einem Lebensalter von 91 Jahren (im 17. Jahrhundert!) in den Augen der Zeitgenossen mit dem Teufel im Bunde stehen muss. Cordt Baxmann war Turmwächter und Stadtmusikant des Ortes, später Pächter des Ratskellers. Er soll Wanderer beraubt und getötet haben, Kornschmuggel und und andere Betrügereien sagte man ihm nach, die Menschen gehen dem Mann aus dem Weg. weiterlesen


„Ach, wenn mir’s nur gruselte“

Das Grimm-Märchen „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“

Von Richard Peter Aus welchen Gründen auch immer: Es war eines meiner Lieblingsmärchen. Was von der Familie zwar akzeptiert, staunend zur Kenntnis genommen, aber eigentlich nicht verstanden wurde. Von mir vermutlich auch nicht. Immerhin, es wurde mir öfter vorgelesen als alle anderen Märchen von Grimm, Andersen, Hauff und Bechstein. Vielleicht war aber auch nur die Länge ausschlaggebend, die das Einschlafen erheblich hinauszögerte. weiterlesen