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Die Sage von der Kixmühle

Als der Müller dem Teufel seine Seele verkaufte

Bei der Wiederbesiedlung des wüst gefallenen Dorfes Hiddenhausen um 1530 entstand an der Grenze zu Pyrmont, unmittelbar unterhalb des Pyrmonter Ortsteils Hagen, dort wo Meinte- und Eschenbach zusammenfließen, die Kixmühle. Der erste Müller hieß Kix und stammte aus der Kixmühle in Wüsten bei Bad Salzuflen. Das Gewerbe der Müller hatte in den vergangenen Jahrhunderten keinen guten Ruf, denn man lastete ihnen oft Kontakt mit den Mächten der Unterwelt an. weiterlesen


Eine ganz besondere Bettgeschichte

Wie der Graf von Gleichen schlief

Im Schloss Pyrmont, der ehemaligen Sommerresidenz des Fürsten zu Waldeck, geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Und das nicht erst, seit das Schlossgespenst Friedrich sein Unwesen auf der Schlossinsel treibt. Als die Adelsfamilie im 20. Jahrhundert während der Kursaison im Sommer Gäste auf die bis 1945 in Privatbesitz befindliche Schloss- und Festungsanlage locken wollte, gab es eine Vielzahl von bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten im Bereich der Außenanlagen. Ganz sicher zählte dazu die vierhundertjährige Linde an der Nordwestseite der Insel, die mit ihren sieben Metern Umfang wirklich einzigartig war, aber leider 1932 durch einen Sturm entwurzelt wurde. Sensationell aber war vor allen Dingen das riesige Bett des Grafen von Gleichen in der Eckbastion von Schloss Pyrmont, das auf einzigartige Weise die Gleichensage jedem Betrachter anschaulich vor Augen führte. Was verbirgt sich hinter dieser Geschichte und was hat Pyrmont damit zu tun? weiterlesen


Geisterjagd im Schloss Bad Pyrmont

„War da gerade was?“

Geisterjagd kann anstrengend sein. Hartmut Eggers-Welp steht der Schweiß auf der Stirn. Immerhin hat er bis eben ganz schön schleppen müssen. Acht Infrarotkameras, einen Camcorder, Fotoapparate, Thermo- und Hygrometer, elektromagnetische Feldmesser, Diktiergeräte, Lasennetze und Hunderte Meter Kabel gehören zur Ausrüstung, die vernetzt und in der Beletage und auf dem Dachboden des Museums im Schloss verteilt worden sind. „PUT“ steht in gelben Großbuchstaben auf dem T-Shirt des stämmigen Mannes und weist ihn damit als Mitglied des im ostfriesischen Rhauderfehn beheimateten „Paranormalen Untersuchungsteams“ aus, das in seiner Freizeit auf Gespensterjagd geht. An diesem Wochenende hat das siebenköpfige Team das Pyrmonter Museum im Visier und wird am Ende – so viel sei verraten – von einer „superinteressanten und erfahrungsreichen Nacht“ berichten. weiterlesen