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Endete der Rattenfänger in der Teufelsküche?

Historiker vermutet, dass Sagenfigur und Hamelner Kinder im Koppenberg verschwanden

„Calvarie“ „Cobbanberg“ „Der ganze Schwarm folgte ihm nach, und er führte sie hinaus in einen Berg, wo er mit ihnen verschwand.“ So beschreiben die Brüder Grimm in ihrer Sagensammlung von 1816 den Auszug der Hamelner Kinder. Schon auf dem ältesten erhaltenen Bild zur Sage von 1592 wird die Kinderschar zu einem Berg geführt, der sich vor der Gruppe zu öffnen scheint. Am Rattenfängerhaus heißt es, die Kinder seien „to Calvarie bi den Koppen“ geführt worden. meint vermutlich einen Hinrichtungsplatz. Diese Orte wurden früher auch als Kalvarienhügel bezeichnet. Der älteste schriftliche Bericht von der Rattenfängersage schreibt Mitte des 15. Jahrhunderts davon, dass der Pfeifer mit seinem Gefolge zum Calvarien- oder Hinrichtungsplatz hinauszog. Was allerdings mit „den Koppen“ gemeint ist, ist umstritten. Der Coppenbrügger Heimatforscher Gernot Hüsam hat dafür eine zumindest örtlich naheliegende Antwort gefunden: Als Galgenberg sei die Heerburg bei Coppenbrügge – an der heutigen Bundesstraße 1 – bekannt. Der Ith-Oberberg wurde in einem Zeugnis aus dem Jahr 1013 genannt. Hüsam vertritt die These, dass Rattenfänger und Kinder in einer Höhle verschüttet wurden, vermutlich dort, wo sich heute die „Teufelsküche“ befindet. weiterlesen


Wackelstein und Wächterfelsen

Vorchristliche Kultstätten auf dem Ith?

Immer wieder werden Stimmen laut, die die charakteristischen Felsformationen des Ith nicht als zufällige Naturerscheinungen, sondern als vor Urzeiten von Menschenhand geformte Figuren bezeichnen. weiterlesen