Hintergrund

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...und dazu ein Einhorn

Fantasy-Autor Kai Meyer spricht über Sehnsüchte, Tolkien und die Ratten von Hameln

Kai Meyer ist einer der bekanntesten Fantastik-Autoren in Deutschland. Im Jahr 1995 veröffentlichte er den Roman Rattenzauber - ein unheimlicher Roman, der die Sage vom Rattenfänger neu erzählt und mystische mit historischen Elementen auf ansprechend gruselige Art vermengt. Inzwischen hat Meyer, der 1969 in Lübeck geboren wurde, über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet. Wir haben mit ihm über die Liebe zu fantastische Welten, Sehnsucht und Realitätsflucht gesprochen. weiterlesen


Das edle Einhorn

Geschichte eines Fabelwesens

Von Cornelia Kurth Einhörner, wunderschön, sanft und scheu, doch zornig gegen Feinde, die sie mit ihrem spitzen, gezwirbelten Stirnhorn töteten – es gibt nicht viele mythische Wesen, an deren reale Existenz jahrtausendelang geglaubt wurde. Man wusste schon von den Persern her, wie Einhörner aussahen, man gab diese Beschreibungen und weitere Erzählungen in Reiseberichten, Volksbüchern, wissenschaftlichen Arbeiten und als Historiker weiter. weiterlesen


Die Kraft der Tiere

Rabe, Wolf & Co.: In Märchen und Sagen haben sie oft besondere Eigenschaften

In vielen Überlieferungen werden Tiere vermenschlicht. Sie können dann sprechen und sind manchmal auch selbst die Hauptakteure einer Geschichte. Dabei werden ihnen von den Erzählern besondere Eigenschaften zugeschrieben. Neben dem bösen Wolf und dem schlauen Fuchs gibt es noch zahlreiche andere Tiere, die immer wieder für die gleichen Eigenschaften stehen. Einige, die besonders häufig vorkommen, sind Hirsche und Drachen, aber auch Schlangen, Schwäne, Frösche und Raben. weiterlesen


Die mächtigste Klippe Niedersachsens

Auf dem mystischen Hohenstein

Das landschaftlich geradezu gewaltig wirkende Hohensteingebiet im westlichen Süntel gilt als das Hauptheiligtum der germanischen Sachsen und soll der Frühlingsgöttin Ostara geweiht gewesen sein. Der turmartige Felsen des sogenannten Grünen Altars sei – so heißt es – als so heilig erachtet worden sein, dass nur Priester ihn betreten durften, um ihre kultischen Handlungen zu zelebrieren. Das Volk habe aus angemessener Entfernung an dem Geschehen teilgenommen, und zwar vom südlich gelegenen Wendgeberg aus. Solch eine Vergangenheit lädt geradezu dazu ein, einen Sonntagsausflug in dieses Gebiet zu unternehmen. weiterlesen


Drache, Einhorn und Basilisk

Sagenhafte Tiere / Die Ausgeburten des Schreckens schuf der Mensch allein

Es liegt an den Menschen selbst, wenn sie in Tieren böse Geister sehen. Furcht und Aberglauben verleihen der Phantasie Flügel. Der babylonische Tiamat, ein Urbild des Drachen, glich einer gewaltigen Riesenschlange, und auch im Griechischen bedeutete Drakon nichts anderes als eine Schlange. weiterlesen


Ein göttlicher Bote

Der weiße Hirsch - Reittier in die Anderswelt

Der Hirsch ist in vielen Religionen das Symbol für den sterbenden und wiederauferstehenden Gott. In den meisten vorchristlichen Religionen ist der Hirschgott ebenfalls verkörpert. Im Schamanismus ist der Hirsch, meistens als weißer Hirsch, das Reittier in die Anderswelt. Auch in den keltischen Geschichten taucht der Hirsch im Zusammenhang mit der Nähe der oder dem Übergang in die Anderswelt auf. Die weiße Farbe ist neben ihrer Bedeutung als Reinheitssymbol auch eine Farbe für die Anderswelt. weiterlesen


Geheimnis Höhle

Im Reich der Zwerge, Touristen und Steinzeitkünstler

Die Höhle aller Höhlen, die wir alle kennen, ohne sie wirklich zu erinnern: Mamas Bauch. Und sicher unbewusst: prägend. Ein Leben lang. Wir suchen Höhlen, die uns umschließen, einhüllen. Unsere Wohnungen, Häuser – nichts als Höhlen, auch wenn sie mit glatten Wänden und Ecken gestaltet sind. Rundumschutz und allemal den Rücken freigehalten. Selbst in Restaurants und Cafés sind es die Eckplätze, die als erste besetzt werden. Den Blick auf das Fremde, den Feind vielleicht, sichern und nach hinten Schutz bieten. weiterlesen


Mysterium Hohenstein

Sagenhafte Klippen - Von Weißen Hirschen und Bannflüchen

Von Nicole Trodler Nach dem Aufstieg zu den Klippen ist der Grüne Altar das erste Felsmassiv, das der Wanderer erreicht. Danach kommt die Teufelskanzel und als dritter Hohensteinfelsen der Hirschsprung. Dieser darf jedoch nicht mehr betreten werden. Die Kanzel ist abbruchgefährdet und liegt im abgesperrten Naturschutzgebiet.Grüner Altar, Teufelskanzel, Hirschsprung – die Namen der Klippen des Hohenstein sind klangvoll und lassen gleich abenteuerliche Geschichten in den Köpfen phantasiebegabter Menschen entstehen. Und tatsächlich: Auch um den Hirschsprung und die Teufelskanzel ranken sich Legenden. weiterlesen


Wo die wilden Weiber wohnen

Zufluchtsort und Heimat für Hexen und Elfen

Von Peter Weber Die Einsamkeit des Waldes ist kein Ort, der nur den sagenhaften wilden Männern vorbehalten ist, auch zahlreichen weiblichen Wesen bietet er Aufenthalt, reich illustriert in Sagen, Märchen und Legenden. Er kann Zuflucht bedeuten, Rückzugsraum oder Heimstatt beseelter Natur und damit so unterschiedlichen Gestalten wie der heiligen Genoveva, finsteren Hexen oder zarten Elfen Unterschlupf bieten. weiterlesen