Hintergrund

Ihre Anfrage nach "Mistel" lieferte 9 Ergebnisse.


Das Jahresrad der Kelten

Acht magische Zwischenzeiten

Von Dorothee Balzereit Sagen und Mythen sind ein Spiegel der Kultur. Im Gegensatz zu Märchen, die in einer zauberhaften aber zugleich abstrakten Welt spielen, sind sie stark beeinflusst von der umgebenden Natur. Ihr Werden und Vergehen haben unsere Vorfahren genau beobachtet. Das Jahr wurde mit einem achtspeichigen Rad gleichgesetzt, das sich um die eigene Achse dreht. Alle zwei Monate begann ein neuer Abschnitt und es wurde ein bedeutungsvolles Fest gefeiert – mal der Sonne, mal dem Mond zugeordnet. Der Übergang wurde als magische Zeit empfunden, in denen schöpferisches Chaos herrschte und die Grenzen verwischten: Geister und Götter traten mit den Menschen in Kontakt - Zeit, sich tief zu erinnern und fallen zu lassen. Ein Blick auf diese magischen Zwischenzeiten hilft zu verstehen, von welchen Elementen viele Sagen und Bräuche – in der Folge auch christliche – Riten und Feste beeinflusst sind. Ein Überblick. weiterlesen


Die Götter des Nordens

Noch immer erinnern Wochentage an ihre Herrschaft

Von Cornelia Kurth Sie kennt das Schicksal aller, doch sie verrät kein Wort. Er will in die Zukunft sehen und opfert dafür sein Auge. Und dann ist da einer, der sich als bester Freund ausgibt, und schließlich alle verrät. Die nordische Götterwelt ist rau, ja brutal. Ihre Gottheiten sind sterblich und müssen untergehen. Und doch spielen sie bis heute in unseren Alltag hinein. weiterlesen


Mythos Mistel

Früher galt die Pflanze als Mischung aus Himmelsgeschenk und Teufelswerk

Von Wilhelm Gerntrup Den Sommer über sind Mistel-Sträucher oft vom Laub verhüllt – umso auffälliger treten die kugelförmigen Baumwipfel-Bewohner nach dem Herunterfallen der Blätter zu Tage. Das Blühen, Gedeihen und Fortleben des immergrünen Gewächses in luftiger Höhe und die Kombination von Ziergehölz und Schmarotzerpflanze haben schon immer die Fantasie der Menschen beflügelt. Die Überlieferungen gehen bis weit in die vorchristliche Zeit zurück. Nach der von Jakob Grimm 1835 veröffentlichten „Deutschen Mythologie“ galt die Mistel den einst hierzulande lebenden Sachsen als eine Mischung von Himmelsgeschenk und Teufelswerk. Bis heute sind zahllose Mythen und Legenden in Umlauf. In der Medizin wird die Pflanze heute unterstützend im Kampf gegen Krebs eingesetzt.  weiterlesen


Umfangen von den Rauhnächten

Von Dorothee Balzereit Wenn sich die Zeit der dunkelsten, tiefsten Nacht des Jahres nähert, stehen die Rauhnächte vor der Tür. Jene sagenumwobenen 12 Nächte, die eine mystische Übergangszeit zwischen den Jahren bilden. Es ist eine Zeit zwischen der Zeit, in der sich die Tore zu einer anderen Dimension öffnen. Das „Wilde Heer“ tobt durch die Lüfte, Frau Holle geht um und Orakel erlauben einen Blick in die Zukunft. Früher sagten die Leute, dass in dieser Zeit die Geister Ausgang haben. weiterlesen


Wunschwelt Zaubertränke

Von Miraculix bis zu sehr heutigen Elixieren mit Abnehm-Versprechen

Von Richard Peter Wenn das nicht Comic-Idylle ist: Miraculix, der Druide des gallischen Dorfs mit dem Ehrentitel „Die Unbezwingbaren“ beim Mistel schneiden mit der goldenen Sichel in einer Baumkrone. Denn Misteln stiften nicht nur Ehen, wenn man sich zur Weihnachtszeit unter ihnen küsst – sie sind auch wichtigster Bestandteil des Zaubertranks, den der Druide braut, wenn es für sein Dorf gegen die Römer geht, die den unbezwingbaren Feind dennoch mit Zeltlagern umzingeln. Selbst Caesar musste sich da bei seinem klassischen Dreiklang mit „veni, vidi“ – also einem bescheidenen „kam, sah“ begnügen. Das „vici“, also „siegte“, musste er sich verkneifen. Vici mit Zungenbiss sozusagen. weiterlesen


Zauber und Wahrheit

Vom Walnussbaum und anderen magischen Pflanzen

Von Jens Meyer Geht es um die magische Wirkung von Pflanzen, wurden aus der Mitte verschiedener Gesellschaften und in unterschiedlichen Epochen wahrhaft hübsche Geschichten geboren, die nicht immer, aber oft mit Göttern zu tun hatten; die Sagen rund um die Walnuss machen da keine Ausnahme. Wohl dem, der einen Walnussbaum in seinem Garten stehen hat, denn der bis 30 Meter hoch wachsende Riese hält nach naturwissenschaftlichem Ermessen nicht nur Ungeziefer auf Abstand, sondern steht insgesamt für die naturgegebene Weisheit. weiterlesen


Zauberhafte Rauhnächte

Was Fliegenpilze, Schweine und Räucherwerk mit Weihnachten und Silvester zu tun haben

Von Dorothee Balzereit Wenn sich die Zeit der dunkelsten, tiefsten Nacht des Jahres nähert, stehen die Rauhnächte vor der Tür. Jene sagenumwobenen 12 Nächte, die eine mystische Übergangszeit zwischen den Jahren bilden. Es ist eine Zeit zwischen der Zeit, in der sich die Tore zu einer anderen Dimension öffnen. Das „Wilde Heer“ tobt durch die Lüfte, Frau Holle geht um und Orakel erlauben einen Blick in die Zukunft. Früher sagten die Leute, dass in dieser Zeit die Geister Ausgang haben.Bei unseren Vorfahren galten die Nächte als etwas ganz Besonderes, man zog sich zurück, arbeitete nicht, verbrachte die Zeit mit der Familie und erzählte sich bei Kerzenschein Geschichten. Außerdem wurde mit Leidenschaft orakelt. Geister wurden wahlweise beschworen oder ausgetrieben. Die Rauhnächte galten als die geheimnisvollste Zeit des Jahres – kein Wunder, dass sich daraus eine Menge Rituale, Bräuche und natürlich Aberglauben entwickelten. Wir haben bekannte und weniger bekannte zusammengestellt - manche strotzend vor Aberglauben. Aber auch ein Freiraum, dessen Rituale einfach zum Nachdenken anregen. weiterlesen


Zauberkraft der Pflanzen

Machtvolle Bäume und heilende Kräuter

Von Cornelia Kurth Eine Bohne, die bis zum Mond wachsen kann; ein Strauch, dessen Nüsse kostbare Kleider enthalten; Rosen, die das Schloss der Märchenprinzessin umranken, und eine blaue Blume, die Liebe, Sehnsucht und das Geheimnis des Lebens symbolisiert - Pflanzen aller Art spielen eine große Rolle in Märchen und Sagen. Allen voran sind da die Bäume. Im Paradies wächst der „Baum des Lebens“ und der gefährliche „Baum der Erkenntnis“, die alten Germanen kannten den Weltenbaum „Yggdrasil“, und kaum eine Kultur existiert, in deren Mythologie es nicht ebenfalls einen „Weltenbaum“ gibt. weiterlesen


Zu Besuch beim Druiden

Über das Wirken von Michel vom Berch

Von Dorothee Balzereit Michel vom Berch sagt über sich selbst, er sei ist ein neuzeitlicher Druide. Aber auch die Bezeichnung Phytologe, Aromatherapeut oder Philanthrop sei nicht verkehrt. Fakt ist: Der heute 60-Jährige sammelt seit seinem sechsten Lebensjahr Kräuter, Pilze und Rezepte. Für das, was er liebt, hat der erfolgreiche Firmengründer seine Geschäfte an den Nagel gehängt. weiterlesen