Hintergrund

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Der Schmied – gesucht und geschätzt

Unter den alten Handwerksberufen hatte er eine besondere Stellung

Von Dorothee Balzereit Ob Schmied, Weber oder Bäcker: Das Bild vieler traditioneller Handwerksberufe hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert, einige sind heute sogar ganz ausgestorben. Andere haben durch Automatisierung und Rationalisierung nur noch in Grundzügen Ähnlichkeit mit ihren ursprünglichen, prägenden Tätigkeiten. Sie sind mit der modernen Gesellschaft gewachsen, bedienen deren Bedürfnisse und erleichtern die Arbeit enorm. Doch auch die alten Abläufe beinhalten wertvolles Wissen, das durch das Auseinanderdriften von Mensch und Natur droht, in Vergessenheit zu geraten. Im Freilichtmuseum Detmold ist das anders: Dort wird gemüllert, gebacken und geschmiedet wie früher. weiterlesen


Die wahren Krimis schreibt die Geschichte

Aus der Sagenwelt des Schaumburger Landes

Weiße Frauen, Hexen, unschuldig verurteilte Jungfrauen, Werwölfe, kopflose Wiedergänger, Gespensterwesen, Feengestalten, Riesen und gute und böse Zwerge: Sie alle haben und hatten ihr Zuhause auch im Schaumburger Land, zumindest in der Sagen- und Legendenwelt, die sich in den vergangenen Jahrhunderten gebildet hat. weiterlesen


Eine Legende aus Stahl

Das „Ulfberht“-Schwert durchdrang Helme wie Butter / Geschmiedet wurde es wohl im Kloster Fulda

Von Ernst August Wolf Ein Ulfberht-Schwert! Das, was 2015 15 Kilometer flussabwärts von Hameln aus den Weserfluten auftauchte, war nicht weniger als eine archäologische Sensation. Die Schwerter mit den Ulfberht-Klingen geben den Forschern schon seit langer Zeit Rätsel auf. 167 Exemplare der mittelalterlichen Wunderwaffe wurden bisher gefunden. Neben der geheimnisvollen Inschrift ist es vor allem der besonders hochwertige Stahl, der das Schwert zur Legende machte. Eine Waffe von der es heißt, sie konnte Schädel und Knochen durchdringen wie Butter. weiterlesen


Herr Grimsehl und das Zwergengold

Was ist dran an einer längst vergessenen Erzählung aus der Hamelner Bäckerstraße?

Von Ulrich Behmann Sie wurden daheim erzählt und in Schenken zum Besten gegeben – Sagen und Geschichten aus der Region. Es soll ja etwas Wahres dran sein an dem, was über Jahrhunderte mündlich weitergegeben wurde. Doch: Was ist frei erfunden, was stimmt wirklich – und wo spielen die Geschichten, an die sich selbst Archivare nur noch dunkel erinnern können? In der Hamelner Bäckerstraße sei einst einer Magd, die für einen gewissen Kaufmann Grimsehl gearbeitet haben soll, ein Missgeschick passiert, heißt es. Als Folge davon soll die junge Frau wohlhabend und ihr Dienstherr reich geworden sein. Davon jedenfalls erzählt die Geschichte vom „Zwergengold“, die der verstorbene Autor Georg Kollmann aufgeschrieben und so für die Nachwelt erhalten hat. Grimsehl soll eines Morgens einen Schatz gefunden haben. Von dem habe er sich „jenes schöne Haus, das man in der Bäckerstraße noch heute bewundern kann“, gebaut. Gab es den Kaufmann wirklich? Und wenn ja: Hat er in der Bäckerstraße ein prächtiges Gebäude besessen? Die Dewezet ist der Sache auf den Grund gegangen, wollte wissen: Welche Fakten lassen sich heute noch erhärten? weiterlesen


Von den Riesen Esegir und Haniel

Liebesdrama am Süntel – der Hülsenfrüchte wegen

Esegir und Haniel waren zwei sagenhafte Riesen, auf deren Streit die Entstehung der "Teufelskanzel" am Hohenstein im Süntel zurückgeht. Es ging um Liebeswerbung und um einen Diebstahl, und zugleich erzählt die Sage von zwei riesenhaften Jungen, die von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen wurden.   weiterlesen


Von Hexensalben und Narkotika

Die Macht der Kräuterweiblein

Von Viktor Meissner Natürlich ging das einfache Volk bei Beschwerden aller Art nicht zu den studierten Ärzten, die konnte es sich gar nicht leisten. Hatte doch fast jedes Dorf, jede Stadt eine heilkundige Person mit pharmazeutischen Grundkenntnissen, bei der man auch allerlei Amulette und Zauber bestellen konnte. weiterlesen


Von Zwergen, goldenen Kugeln und Gerüchten

Die Geisterkegelbahn im Aerzener Lüningsberg

Von Sabine Brakhahn Aus Holz geschnitzte Tafeln weisen an den Ortseingängen von Aerzen auf die sagenhafte Geschichte des Ortes hin. Bittere Armut, große Liebe und heldenhafter Mut sind der Stoff, aus dem vor Jahrhunderten Geschichten entstanden, so wie jene Sage von den Zwergen im Lüningsberg und ihrer Geisterkegelbahn: Vor langer Zeit sollen Zwerge oder Geister – das weiß man heute nicht mehr so genau – nachts im Aerzener Lüningsberg auf einer Waldwiese gekegelt haben – und zwar mit goldenen Kegeln und Kugeln. weiterlesen


Was Engel so treiben

Himmelsthron in alle Ewigkeit - manchen Märchenfiguren ist das nicht genug

Von Cornelia Kurth Der Münchener Alois Hingerl weiß wie es im Himmel ist - langweilig. Er sitzt auf einer Wolke, singt zur Harfe Hosianna und von Bier und Schnupftabak hält Petrus ganz und gar nichts. Ludwig Thoma überspitzt mit seiner berühmte Erzählung „Ein Münchener im Himmel“ die volkstümlichen Vorstellungen und märchenhaften Beschreibungen von dem, was die Menschen im Himmel erwartet. weiterlesen


Wer war "Ulfberht"?

Sensationsfunde: Woher stammen das fränkische Eisenschwert und das Kupferbeil?

Von Ernst August Wulf „Ulfberht“ steht auf dem alten Eisenschwert, das 2014 in einem niedersächsischen Dorf im Weserkies gefunden wurde. Ein Stück weiter, in einem anderen Dorf, wurde ein altes Kupferbeil ausgegraben. Beide Waffen gelten als Sensationsfunde, Wisenschaftler unterschiedlicher Couleur sind begeistert.  weiterlesen